Digitale Kultur

Digitale Kultur

Ein jedes Medium bringt neue Darstellungsarten der Kunst und eigene Formen der Kommunikation sowie des sozialen Umgangs mit sich. Das Internet und die damit einhergehende Digitalisierung von Wohn- und Kinderzimmern, Arbeitsplätzen und Ateliers, ist das jüngste Medium, das eine eigene, nämlich digitale Kultur zu Tage gefördert hat. Die Besonderheit des Internets gegenüber älteren Medien wie Druck, Rundfunk und Fernsehen, ist der partizipative Charakter. Der Anwender ist nicht länger nur noch passiver Konsument, sondern kann die Inhalte, die für jeden einsehbar sind aktiv mitgestalten. Hinzu kommt eine kaum überschaubare Vielfalt an Angeboten, deren Auswahl keiner übergeordneten Institution, z.B. einer Sendeanstalt oder einem Verlag unterliegt.

Das populärste Beispiel ist die Videoplattform Youtube. Täglich werden tausende selbst produzierte Videos hochgeladen und angeschaut. Ein lebendiger Austausch und die Weitergabe der Kurzfilme lässt Memos entstehen, die aufgrund ihrer humorvollen Gestaltung, ungewollter Komik oder Absurdität eine nur schwer erklärbare Popularität erlangen. Zusätzlich wir urheberrechtlich strittiges Material zugänglich gemacht, was eine Veränderung in der Bewertung des geltenden Urheberrechtes in der öffentlichen Meinung nach sich zieht.

Ein Haupteigenschaft der digitalen Kultur ist der stark erweiterte Zugang zu Wissen. Auch in diesem Bereich wird Content größtenteils von Privatpersonen erstellt. Da keine Platzbeschränkungen existieren, haben digitale Enzyklopädien, Wörterbücher und Lexika gegenüber herkömmlichen gedruckten Ausgaben den Vorteil, das Wissen nicht nach Relevanz filtern zu müssen, so dass sich detailreiche Informationen zu nahezu jeder Nischenthematik finden lassen. Filterung findet nur in redaktionell geführten Enzyklopädien, wie der Wikipedia statt. Zur digitalen Kultur gehört außerdem eine eigene Sprache, die sich in Foren, Chats und im E-Mail-Schriftverkehr etabliert hat. Diese Transformation ist schlicht mit dem vorherrschenden Eingabegerät, der Tastatur zu begründen.

In der digitale Kultur wird die Wirklichkeit in gewisser Weise abgebildet, jedoch treten starke Verschiebungen im Vergleich zu den realen Vorbildern auf. Reale soziale Beziehungen können in sozialen Netzwerken wie Facebook einerseits 1:1 weitergeführt werden, andererseits definieren solche Plattformen den Begriff Freundschaft gänzlich neu, da er sehr viel weiter gefasst wird. Zudem ändert sich der kommunikative Umgang mit den Freunden. Diese Kultur ist daher einzigartig und funktioniert nach ihren eigenen Prinzipien.

Noch einen Schritt weiter geht die Digitale Kultur in den Filmen transformers 1-3, die ins Weltall entführen. Hier wird Science Fiction in Bestform geboten. Die Trilogie ist als Blu Ray erhältlich und besticht durch erstklassige Bildqualität.